Aktuelle Projekte und weitere News
In dieser Rubrik entdecken Sie die neuesten Entwicklungen und Projekte aus meiner Welt.
Neues Projekt in Starrkirch-Wil: Eine Kapelle entsteht!
Ich freue mich, Ihnen mein neues Projekt vorzustellen: die Errichtung eines wunderschönen (ökumenischen) Kapellchens in Starrkirch-Wil, das dem Erzengel Michael und nebensächlich auch der Gottesmutter gewidmet ist und von einem lauschigen Vorplatz und einer Lourdesgrotte begleitet wird.
Diese Kapelle wird ein wahrhaft inspirierender Ort der Ruhe und Besinnung – geboren aus einer tiefen Leidenschaft. Schon als Kind habe ich Fantasiekirchen und Kapellen skizziert, später entdeckte ich meine Liebe zum digitalen Design. Im 21. Jahrhundert errichten viele Menschen, auch junge, ihre eigenen Kapellen – vor allem in Deutschland und Österreich, aber auch in der Schweiz. So besuchte ich 2023 eine kleine Privatkapelle in Wegenstetten AG sowie in den letzten Jahren auch diverse freistehende Lourdesgrotten, darunter eine ebenfalls in Wegenstetten, die mich in meinem Vorhaben inspirierten. Unsere Kapelle soll durch Geldspenden oder Gratismaterial unterstützt werden, damit mein Traum in Erfüllung gehen kann.
2025 gründete ich mit einigen Freunden die ökumenische Kapellenbaugemeinschaft St. Michael und Maria Lourdes, und es wurden bereits erste Sitzungen durchgeführt. Unser Ziel ist es, 2027 richtig mit dem Bauprojekt zu starten. Zudem planen wir eine Filmreihe auf YouTube, in der wir die Zuschauer in regelmässigen Videos mitnehmen auf der Baustelle und den Baufortschritt zeigen – noch in Planung.
Die Geschichte über den Wilerhof gibt unserem Vorhaben ein besonderes historisches Fundament: Neben dem Gasthof Wilerhof in Starrkirch-Wil, an der Gemeindegrenze zur benachbarten Kleinstadt Olten, stand bis 1926 die kleine Kapelle zur gekrönten Gottesmutter Maria, die im selben Jahr abgebrochen wurde. Diesen historischen Bezug habe ich in den Oltner Neujahrsblättern 2026 durch einen Beitrag von Peter Heim, einem anerkannten Lokalhistoriker, entdeckt. Plötzlich erhält unser Projekt eine ganz konkrete historische Verwurzelung. Der Abbruch der damaligen Kapelle im Jahr 1926 und die heutige Idee eines Neubaus schaffen eine eindrückliche Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und verleihen dem Vorhaben eine zusätzliche spirituelle Tiefe und Authentizität.
In den letzten Jahren, insbesondere im Zusammenhang mit Kirchenschliessungen und Umnutzungen, kamen bei mir zeitweise auch Zweifel auf, ob ein solches Projekt heute noch sinnvoll und zeitgemäss sei. Gerade diese Entwicklung hat mich jedoch innerlich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Als ich dann den Beitrag von Herrn Heim las, wurde ich tief berührt und zugleich bestärkt: Statt mich zu entmutigen, hat mich diese historische Entdeckung noch stärker motiviert, das Projekt mit umso mehr Überzeugung weiterzuverfolgen und nun erst recht umzusetzen.
Unsere neue Kapelle trägt den Namen Erzengel Michael, inspiriert von seiner bekannten Rolle als Beschützer und Verteidiger gegen das Boese. Gleichzeitig erinnert sie an die Fürsorge der Gottesmutter, deren Gegenwart Trost und Geborgenheit schenkt. Erzengel Michael wird als Hüter des Haussegens verehrt, und gemeinsam mit der Gottesmutter symbolisiert die Kapelle Schutz, Harmonie und Geborgenheit für die Menschen.
Die Kapelle wird zwischen 13 und max. 20 Quadratmetern gross, klein, heimelig und dennoch einladend sein. Sie wird teilweise wie im Mittelalter gebaut, das heisst: Die Mauern entstehen in traditioneller Handwerkskunst, kombiniert mit modernen, sinnvollen Methoden. Fenster werden zunächst einfach sein und später durch hochwertige, strahlende Bleibuntglasfenster ersetzt. Auch die Eingangstüre wird kunstvoll gestaltet und unterstreicht die Einzigartigkeit des Ortes.
Der Turm über der Chorapsis der Kapelle, im Fachjargon Dachreiter genannt, ist derzeit als offener Turm mit zwei bereits extra für mich gegossenen Glocken geplant. Die Glocken wurden in Norditalien in der Gießerei Allanconi in Zusammenarbeit mit dem deutschen Glockengiesser Julian Johannes Hoffmann gefertigt. Es wird überlegt, den Turm teilweise oder ganz zu schließen, um die Klangwirkung zu optimieren. Mehrere Glocken sollen eine besondere Akustik und spirituelle Atmosphäre schaffen – die genaue Anzahl hängt von den eingehenden Spenden ab. Als Glockenliebhaber freue ich mich besonders auf diese einzigartige Klangwirkung. Konkrete Ideen für das Aussehen des Dachreiters gibt es bereits, die endgültige Gestaltung ist jedoch noch offen.
Die Kapelle wird liebevoll eingerichtet: Eine Marienstatue, eine Herz-Jesu-Statue sowie ein Holzkruzifix, das in der halbrunden Chorapsis über dem Hauptaltar hängen wird, sollen in der Kapelle Platz finden. Diese drei Stücke wurden mir von einer lieben Bekannten versprochen. Möglicherweise kommt zudem eine Statue des Kapellenpatrons Erzengel Michael hinzu. Zwei Altäre sind vorgesehen: Der Hauptaltar im leicht erhöhten Chor für Erzengel Michael und ein schlichter Seitenaltar für ein Gästebuch. Zudem wird die Möglichkeit bestehen, am kleinen Opferlichtständer eine Kerze zu entzünden.
Die Lourdesgrotte soll den Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich würdigen und Menschen unterschiedlicher Überzeugungen inspirieren, Ruhe und spirituelle Erfüllung zu finden – unter freiem Himmel und im Einklang mit der Kapelle.
Seit 2018 wird unsere Dorfkirche nicht mehr für den Gottesdienst genutzt und dient als Kulturkirche der Gemeinde. Die alten schönen Bänke sind an die Bevölkerung verschenkt worden; ich habe zwei davon erworben, die später zu vier gleichgrossen Kapellenbänken umgebaut werden sollen.
Die Gemeinde Starrkirch-Wil hat grünes Licht gegeben: Wir dürfen Land für unser Projekt in unserem Quartier nutzen. Es darf uns jemand etwas Land zur Verfügung stellen. Da das Gelände in einer Wohnzone liegt, wäre eine Umzonung durch den Kanton Solothurn nötig, falls die Kapelle öffentlich zugänglich sein soll. Zudem kämen dann auch Auflagen wie WC und Parkplätze auf uns zu. Davon lassen wir uns jedoch nicht entmutigen und prüfen weiterhin legale Wege, die Kapelle zumindest teilweise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Mit dem Wissen, dass es im Ortsteil Wil früher bereits eine Marienkapelle beim Wilerhof gab, könnten sich eventuell neue Möglichkeiten ergeben.
Die Umsetzung erfolgt in drei Teilprojekten: zuerst die Kapelle mit einfachem Vorplatz, dann die Lourdesgrotte, anschliessend die fünf Buntglasfenster. Jeder Beitrag – gross oder klein – hilft, diesen Ort der Ruhe und Besinnung zum Leben zu erwecken.
Kontakt und Unterstützung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über das Kontaktformular auf meiner Website.
Die „Wil-Kapelle“, wie sie im Volksmund liebevoll genannt werden soll, wird ein kleiner, heimeliger Ort mit grossem spirituellem Mehrwert – ein Ort, der Tradition, Geschichte und persönliche Leidenschaft vereint.
Hier geht's zum (aktuellen) Werbefilm auf meinem YouTube-Kanal.